Queensland – surfers paradise –

Hey!

Der letzte Post liegt mal wieder Ewigkeiten zurück, aber man muss eben jedesmal aufs Neue die Zeit und Geduld finden, um einen neuen Text zu schreiben.

Da es mir nun aber schon länger auf der Seele brennt, die Australienreise auch schriftlich ‚zu beenden‘, folgt nun das letzte Kapitel – der Trip nach Queensland!        (Mitte August)

Insgesamt verbringen wir vier Tage in Queensland, an der Gold Coast, im Surfers Paradise. Nach einem circa 2 stündigen Flug werden wir von Ray und Maria am Flughafen in Empfang genommen und wir machen uns direkt auf den Weg zu dem Motel, in dem wir die nächsten Nächte schlafen werden, direkt neben dem Campingplatz von Ray und Maria. Mein erster Eindruck von der Gold Coast ist sehr positiv. Die Sonne scheint, blauer Himmel und das Meer ist wunderschön.

Am ersten Tag bekomme ich alles wichtige vom Surfers Paradise gezeigt. Zuerst fahren wir mit dem Auto an verschiedene Stellen/Aussichtspunkte und später, spazieren wir am Meer entlang. Was ich ziemlich verrückt finde, ist der ‚Aufbau‘ der Stadt. Man hat das Meer, einige Meter Strand, die Promenade, eine Straße, Gehweg und dann eine große Front an den verschiedensten Häusern. Vor allem aber hat es viele Hotels, die aus dem doch eher flachen Bau herausragen und ein verrücktes Flair entstehen lassen. Ich glaube dieser Aufbau zeichnet das Surfers Paradise stückweit auch aus, wie man es findet ist letztendlich Geschmacksache. Ich finde es für diesen Bereich der Gold Coast eigentlich ganz spannend und stückweit auch schön – man stelle sich die Aussicht aus den Hotelzimmern vor. Trotzdem bin ich froh, dass diese Struktur sich nicht entlang der ganzen Gold Coast zieht. 🙂  Dazu gefallen mir die Palmen und generell die Bäume die in Strandnähe wachsen, oder auch im Zentrum gepflanzt worden sind, sehr.

IMG_0887.jpg

IMG_0879

Das Meer ist leider zum Zeitpunkt unseres Aufenthalts zu kalt (für uns), immerhin ist ja eigentlich Winter – schwer vorstellbar, aber wahr! Trotzdem bin ich sehr dankbar darüber, denn da ich schon so hitzeempfindlich bin, weiß ich nicht, wie ich das Surfers Paradise im ‚Sommer Sommer‘ überleben würde. ^^

Jetzt wo ich die Bilder wieder sehe, hätte ich auch nichts dagegen mal kurz rüber zu jetten. 😉 ❤

IMG_0886IMG_0882

Tag 2 –

Heute verbringen wir einen Tag im Freizeit Park: „Movie World“. Wir fahren richtig geile Achterbahnen, Wasserbahnen, schauen einen 4D-Film und einige andere Shows an. Um die Mittagszeit, wird es dann plötzlich dunkel und es fängt an zu Regnen und zu Gewittern, aber lucky us – es hört bald wieder auf und es kann weiter gehen!

Zum Abendessen geht es heute in den ‚German Club‘. Hier kommen natürlich nur Mitglieder rein und, wie überall in Deutschland, ist das Erste was ich beim Eintreten sehe: Ein Mann in Lederhosen, der vorne auf der Bühne auf seinem Akkordeon spielt. ^^ Das Essen schmeckt gut, klar hat es seinen australischen Touch, aber das ist auch gut so. 🙂

 

Tag 3 –

Am heutigen Tag fahren wir etwas weiter raus aus dem städtischen Gewusel, in die Natur und spazieren durch einen kleinen Waldteil, um das zu finden. Wunderschön, wie ich finde!

Nach kurzer Recherche, weiß ich nun wieder, um was es sich bei diesem ‚Spektakel‘ handelt. (Ray hat mir das damals natürlich auch erzählt, bloß reicht meine Erinnerung nicht mehr daran zurück.) Finden kann man es am Fingal Head Lighthouse in Tweed Heads. Es handelt sich um gleichmäßig geformte Basaltsäulen, die ein Alter von etwa 60 Millionen Jahren aufweisen. – Genaueres müsstest du selber recherchieren. 😉 Das besondere daran ist, dass man in Irland das selbe Naturphänomen, nur in größer, auffinden kann. (Giant’s Causeway) Zu der irländischen UNESCO-Welterbestätte findet man auch weitaus mehr, als zu der australischen Version.

IMG_4487

 

Am Abend erwartet uns ein weiteres Highlight. Es geht zum ‚Australian Outback Spectacular‘, etwas was man in Deutschland, soweit ich weiß, so nicht findet. Vom Aufbau her, kann man es sich eventuell wie einen Zirkus vorstellen, dessen Manege rechteckig ist. Bei dieser Show bleibt das Innere Rechteck des Raumes frei, denn es ist die Manege für die Pferde und Schauspieler der Show. Auf drei Seiten der Manege/Bühne kann man sitzen, einziger Unterschied, man hat einen gedeckten Tisch vor sich. Der Witz hinter dem Event ist, dass während die Show stattfindet, welche vom Outback Australiens erzählt und mehrere Darsteller, Pferde und Hunde umfasst, ein Menü serviert wird. Es gibt Vorspeise, Hauptspeise und Nachtisch. Alle drei Speisen werden innerhalb weniger Minuten im ganzen Raum gleichzeitig verteilt und dann, während das Schauspiel vorne weitergeht, gegessen. War mal ein ganz witziges Konzept und das Essen war echt richtig gut!!

 

Tag 4 –

IMG_4568
Such a beautiful view! ❤

Heute geht es zurück nach Adelaide, nicht mehr lange und ich fliege über Hong Kong zurück nach Hause. Was ein verrücktes Gefühl! Ich bin unglaublich glücklich und dankbar, dass Maria und Ray; Nicole, Kristie und mir die Reise nach Queensland ermöglicht haben,  da es schon sehr schade gewesen wäre, hätte ich die beiden nicht gesehen! ❤ Ray hat einfach immer die besten Geschichten auf Lager und ist ein super Touri-Guide. Ich freue mich sehr, dass ich nun schon drei verschiedene Gebiete von Australien sehen durfte und freue mich, wenn in Zukunft mehr dazu kommt. 🙂

 

Liebe Grüße und ein schönes Wochenende,

Marie

xxx

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s